Was hat sich dieses Jahr in Langhirts Gärten getan? – Der Rückblick 2018

Für uns Gärtner war dieses Jahr das Gesprächsthema Nummer Eins zweifelsohne das Wetter. Im Frühjahr fand der Winter einfach kein Ende, im Juli gab es sintflutartige Niederschläge, darauf folgte ein langer extrem trockener Sommer, der bis in den November anhielt. 

Dennoch haben unsere Gärten die Trockenzeit gut überstanden. 
Wir bewässerten vornehmlich die frisch angelegten Beete und Gartenteile, die unter größeren Bäumen liegen, wie zum Beispiel die Staudenpflanzung im Waldgarten. 

Auch wenn dieses Jahr sehr anstrengend war, haben wir die Zeit im Freien genossen.

Bei dem Starkregen an 11. Juli stand Bastians Senkgarten teilweise unter Wasser. 
Solche wunderschönen Spätsommerabende gab es dieses Jahr reichlich. Der Bepflanzung merkt man die extreme Trockenheit nicht an.
Taglilienblüten in Kombination mit Aster dumosus ‚Prof. Anton Kippenberg‘ (Kissen-Aster),  in besonders warmen Jahren blüht Hemerocallis middendorffii  ein zweites Mal Anfang Oktober.
Den „Goldenden November“ haben wir sehr genossen. Das Bild zeigt die Herbstfärbung der großen Stieleiche (Quercus robur) am Hortensienpfad. 
 Das wärmebedürftige Muhlenbergia capillaris (Rosa Haargras) blühte Ende November besonders schön.

Themengärten

DER NEUE SCHAUGARTEN

Der im letzten Jahr angelegte Waldgarten-Abschnitt hat sich prächtig entwickelt. 
Alte Eisenbahnschwellen dienen als unkonventionelles Rankgerüst für eine kleine Kollektion an Clematis (Waldreben).
Unsere Mieze schläft gerne zwischen den Sträuchern in dem Garten und genießt die Ruhe abseits vom Trubel im Pflanzenverkauf. Katze müsste man sein.
Upcycling-Projekt: Aus alten zerbrochenen Gehwegplatten ist eine kleine Mauer für ein erhöhtes Beet entstanden.
Die Bepflanzung beherbergt eine Sammlung von verschiedenen Zwerggehölzen.  
Alle Baustoffe in diesem Garten sind gebraucht, so auch der Pavillon mit seiner schöner Rost-Patina, der schon bei vielen Dekorationen in unserer Baumschule im Einsatz war und hier seinen endgültigen Standort gefunden hat.
Unter einer alten Eiche haben wir ein Rhododendron-Beet angelegt.

Die Fertigstellung des neue Schaugartens ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Privatgärten

BASTIANS SENKGARTEN

In den Sommermonaten gingen die Arbeiten am Senkgarten weiter. Wege wurden angelegt und das letzte Beet mit Gehölzen, Stauden und Gräsern bepflanzt.

Erdarbeiten für das zweite Beet in Bastians Senkgarten
Fertig zum pflanzen!
Das neue Beet liegt zwischen dem langen „Sonnenhut-Beet“ und dem Hangbeet mit den Zwillings-Gewächshäusern. Die Bepflanzung greift Elemente aus beiden Beet auf, um eine harmonische, natürliche Verbindung entstehen zu lassen.
Highlight des Beetes sind einige großblättrige Gehölze. Hier: Magnolia tripetala (Schirm-Magnolie)

Im Herbst setzen wir noch einige Blumenzwiebeln, hauptsächlich Tulpen und Zierlauch.
Jetzt soll das Pflanzbeet noch mit Rindenhumus abgedeckt und die wassergebundenen Wege fertiggestellt werden.

KLEINERE PROJEKTE

Anfang September legten wir mit tatkräftiger Unterstützung der jüngsten Langhirts einen kleinen Bereich in Bastians Garten, unter der alten Zeder neu an. 

Die Pflanzkombination besteht aus Stipa tenuissima  (Zartes Federgras), Erigeron karvinskianus ‚Blütenmeer‘ (Spanisches Gänseblümchen), Lychnis coronaria (Samtnelke) und Eryngium planum ‚Blue Hobbit‚ (Kleiner Garten-Mannstreu).
Fertig gepflanzt und mit Rindenhumus abgedeckt.

DER BEPFLANZTE HERD

Das Sempervivum (Dachwurz) auf der Herdplatte wurde durch einen winterharten Feigenkaktus (Opuntia) ersetzt. Auf dem „Heißen Ofen“ kommt der Kaktus auch gut zurecht. 

Ende Juni blühte der im April gepflanzte Kaktus bereits.

TASPO Awards 2018

Wir haben dieses Jahr bei den 13. Taspo Awards teilgenommen und in der Kategorie „Beste Digitalstrategie“ den 3. Platz erreicht.

Miriam und Bastian Langhirt bei der Gala zur Preisverleihung in Berlin