Der Garten am Denkmal I

Vier Jahre sind vergangen, seit wir mit der Gestaltung des Gartens am Denkmal begonnen haben. Pünktlich zu unserem 40 jährigem Firmenjubiläum, ist die Anlage letztes Jahr im August fertig geworden.

Die ca. 1500 m² große Fläche, welche wir von der Gemeinde Schwalbach gepachtet haben, befindet sich zwischen dem Eingangsbereich der Baumschule Langhirt und dem nahe am Waldrand befindlichen Denkmal für die Opfer der Weltkriege.

Zu den Öffnungszeiten der Gärtnerei kann man den Garten durch ein kleines Tor betreten.

Die Anlage ist einem Rundweg folgend, unterteilt in einen sonnigen Bereich (Freifläche), der in einen schattigen Waldgarten übergeht. Man hat die Wahl, ob man durch einen Laubengang aus alten, von Blauregen umschlungenen Gewächshausbögen, oder eine kleine Treppe am sonnigen Sitzplatz vorbei, den nach Süden gelegenen Hang hinauf geht.

Zunächst möchte ich den vorderen Teil des Garten vorstellen. Der Waldgartenabschnitt wird in einem gesonderten Beitrag behandelt (Der Garten am Denkmal II).

Laubengang aus alten Gewächshausbögen (Anfang November)
Blick in die entgegengesetzte Richtung (Mitte Mai)
Narzissenblüte am sonnigen Hang (Anfang April)
Staudenpflanzung (Ende Mai)
Der sonnige Sitzplatz (Ende August)

Der Garten im Jahresverlauf

Ende Januar: Es hat geschneit.
Anfang März erwacht der Garten aus dem Winterschalf: Iris reticulata (Netzblatt-Schwertlilie)
Krokusblüte
Eranthis hyemalis (Winterling)
Narcissus bulbocodium ‚Spoirot‘ (Reifrock-Narzisse)
Erstes Highlight Ende März: Hunderte Narzissen blühen!
Narcissus cyclamineus ‚Tête-à-Tête‘ (Alpenveilchenartige Garten-Narzisse)
Hier handelt es sich um den Stockausschlag einer Carpinus betulus (Hainbuche). Diese musste gefällt werden, da sie der über dem Garten befindliche Hochspannungsleitung zu nahe gekommen war.
Malus ‚Pomzai‚ (Zwerg-Zierapfel)

Mitte Mai letzten Jahres wurden im Rahmen der Aktion #beefriendlysaarland zwei Bienenvölker im Garten aufgestellt (Siehe Beitrag: Zwei Bienenvölker halten Einzug in unsere Gärten). Die Bienen fühlten sich bei uns sehr wohl und sammelten fleißig Pollen und Nektar.

Anfang Juni
Leucanthemum vulgare ‚Maikönigin‘ (Wiesen-Margerite)
Mitte Juni
Phlomis russeliana (Brandkraut)
Stipa tenuissima (Zartes Federgras)
Nectaroscordum siculum ssp. bulgaricum (Bulgarischer Lauch)
Allium nigrum (Zier-Lauch)
Allium scorodoprasum ‚Art‘ (Schlangen-Lauch)
Hosta Hybride ‚Sum and Substance‘ (Große Funkie) und Alchemilla mollis (Weicher Frauenmantel) im Laubengang
Hydrangea quercifolia ‚Snowflake‘ ( Eichenblättrige Hortensie)
Hydrangea arborescens ‚Annabelle‘ (Ballhortensie)
Stipa gigantea (Riesen-Federgras)
Buddleja davidii ‚Peace‘ (Sommerflieder) 
Staude des Jahres 2019 waren die Edlen Disteln. Hier: Eryngium planum
Verbascum olympicum (Kandelaber-Königskerze)
Asphodeline liburnica (Balkan-Junkerlilie)
Echinacea paradoxa (Gelber Sonnenhut)
Calamagrostis x acutiflora ‚Karl Foerster‘ (Garten-Reitgras)
Pennisetum orientale (Orient-Lampenputzergras)
Blüht von Juli bis Oktober: Calamintha nepeta ‚Triumphator‘ (Steinquendel)
Agastache Rugosa-Hybride ‚Blue Fortune‘ (Blaunessel), im Vordergrund Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‚Goldsturm‘ (Leuchtender Sonnenhut)
Eupatorium fistulosum ‚Atropurpureum‘ (Großer Garten Wasserdost)
Echinacea purpurea ‚Magnus‘ (Rotblühender Sonnenhut)
Stimmung im Spätsommer
Sanguisorba officinalis ‚Tanna‘ (Purpur-Wiesenknopf)
Foeniculum vulgare (Gewürz-Fenchel)
Samenstände von Stipa gigantea (Riesen-Federgras)
Unsere Mieze ist häufig im Garten anzutreffen.
Auch hier ein Stockausschlag einer gefällten Hainbuche unter der Stromtrasse.
Agastache Rugosa-Hybride ‚Black Adder‘ (Dunkle Blaunessel) und Calamagrostis x acutiflora ‚Karl Foerster‘ (Garten-Reitgras)
Sedum Telephium-Hybride ‚Matrona‘ (Hohe Fetthenne)
Aster laevis ‚Calliope‘ (Glatte Aster)
Solidago rugosa ‚Fireworks‘ (Goldrute)
Agastache Rugosa-Hybride ‚Blue Fortune‘ (Blaunessel)
Auch Ende Septemer noch attraktiv: Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‚Goldsturm‘ (Leuchtender Sonnenhut)
Samenstände von Asphodeline liburnica (Balkan-Junkerlilie)
Samenstand von Eupatorium fistulosum ‚Atropurpureum‘ (Großer Garten Wasserdost)
Ende Oktober
Muhlenbergia capillaris (Rosa Haargras)
Der Laubengang Anfang November
Hosta Hybride ‚Sum and Substance‘ verliert etwas an „Substanz“.
Mitte Oktober
Schizachyrium scoparium ‚Wildwest‘ (Bartgras)
Miscanthus (Chinaschilf)
Morgennebel Ende November
Auch im im Winter ist die Staudenpflanzung attraktiv.