Bastians Senkgarten – Das zweite Beet

In diesem Beitrag möchte ich Euch das zweite Staudenbeet meines Senkgartens (Baubeginn Sommer 2017) vorstellen.

Erdarbeiten im August 2017

Die Pflanzfläche grenzt nach Westen an das „Sonnenhut-Beet„, von dem es durch einen Splittweg getrennt wird, der zu der Senkgarten-Terrasse führt.

Blick vom Haus in den Garten (Abendstimmung Ende April 2019)
Blick vom „Sonnenhut-Beet“ in Richtung des neuen Beetes (Vormittag Ende August)

Auf der anderen Seite Richtung Osten (Waldrand) befindet sich eine Spielwiese mit Klettergerüst und ein Sandkasten für unsere „kleinen Gärtner“. Auch hier wird es von einem Weg umsäumt.

Nordwestlich liegt das 2016 angelegte Hangbeet mit den Zwillingsgewächshäusern.

Sichtachse vom „Sonnenhut-Beet“ in Richtung Hangbeet (Vormittag, Mitte September)
Sicht vom Hangbeet in Richtung Senkgarten (Spätnachmittag Mitte September 2019).

Ziel bei der Bepflanzung des Beetes ist zum einen die Verschmelzung des „Sonnenhut-Beetes“ mit dem Hangbeet, zum anderen soll aber auch ein neues „dschungelartiges“ Thema entstehen.

Hauptelement des neuen Beetes sind die zwei Blauglockenbäume. Ihre riesigen Blätter verleihen der Anlage ein exotisch anmutendes Flair.

Das erste Jahr

Das Feuerwerk der Blüten beginnt im Frühling mit den Blumenzwiebeln.

Narcissus ‚Barrett Browning‘ (Narzisse)
Ende April – Die Tulpenblüten haben sich von dem Nachtfrost der letzten Tage erholt.
Abendstimmung Mitte Mai – Der Zierlauch blüht.
Bienenmagnet: Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘ (Purpur-Kugellauch)
Magnolia ‚Daphne‘
Euphorbia amygdaloides ‚Glacier Blue‘ (Mandelblättrige Garten-Wolfsmilch)
Unsere Mieze macht sich gerne auf dem Splittweg lang.
Fernsehturm?
Allium ‚Mount Everest‘
Auch verblüht noch attraktiv!
Deschampsia cespitosa (Rasen Schmiele) im Abendlicht eines Junitages
Geißblattgewächs: Leycesteria formosa (Schöne Leycesterie)
Blick vom Hangbeet in Richtung „Sonnenhut-Beet“, im Hintergrund ist die Pfarrkirche St. Laurentius zu erkennen.
Soll sich auf dem Splittweg aussäen: Stipa tenuissima ( Zartes Federgras)
Ende Juni beginnt die Blütezeit der Indianernessel.
Phlox paniculata ‚Düsterlohe‘ (Hohe Flammenblume) und Monarda Fistulosa-Hybride ‚Kardinal‘ (Indianernessel)
Die Blüten von Hemerocallis citrina (Zitronen-Taglilie) duften nach Zitrone.
Ligularia przewalskii ‚The Rocket‘ (Przewalski-Kerzen-Goldkolben)
Sanguisorba officinalis ‚Pink Tanna‘ (Rosa Wiesenknopf)
Rudbeckia nitida ‚Herbstsonne‘ (Fallschirm-Sonnenhut) zwischen Deschampsia cespitosa (Wald-Schmiele)
Hemerocallis x cultorum ‚Pink Damask‘ (Taglilie)
Blüht von Juli bis Oktober: Bistorta amplexicaulis ‚Pink Elephant‘ (Kerzen-Knöterich)
Die Gräser bilden einen Kontrast zu den Blätter der Paulownien.
Anfang August: Man kann den Blauglockenbäumen beim wachsen zusehen.
Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‚Little Goldstar‘ (Prächtiger Sonnenhut) umsäumt von Ammi visnaga (Bischofskraut)
Aralia cordata ‚Sun King‘ (Aralie)
Ende August neigt sich die Blütezeit der Indianernessel zum Ende zu.
Magnolia tripetala (Schirm-Magnolie)
Blick aus Richtung des Hangbeetes auf das neue Beet
Aster pyrenaeus ‚Lutetia‘ (Pyrenäen-Aster)
Cimicifuga simplex ‚Brunette‘ (Dunkle Oktober-Silberkerze)
Riesige Blätter!
Calamagrostis brachytricha (Diamantgras)
Eupatorium rugosum ‚Chocolate‘ ( Braunblättriger Garten-Wasserdost)
Cirsium rivulare ‚Trevor’s Blue Wonder‘ (Kratzdistel)
Früchte von Leycesteria formosa (Schöne Leycesterie)
Aster dumosus ‚Blaue Lagune‘ (Kissen-Aster)
Aster ericoides ‚Snowflurry‘ (Teppich-Myrten-Aster)

Nach dem Fall der Blätter im Herbst sorgen Gräser und immergrüne Pflanzen für Struktur im Winter.

Der Garten im morgendlichen Novembernebel
Mit Raureif wirkt Deschampsia cespitosa (Wald-Schmiele) wie verzaubert.
Auch lange nach der Blüte noch interessant: Monarda Fistulosa-Hybride ‚Kardinal‘ (Indianernessel)
Euphorbia amygdaloides ‚Glacier Blue‘ (Mandelblättrige Garten-Wolfsmilch)
Zierende Rinde: Acer rufinerve (Rostbart-Ahorn)

Ich bin gespannt wie sich der Garten im Laufe der Zeit entwickelt!